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AMNESTY INTERNATIONAL



Public Statement



AI Index: EUR 71/001/2007 (Public)

News Service No: 061

28. März 2007



Tschechische Republik: Besorgnis über Verletzung des Rechts auf fairen Prozess im Fall Yekta Uzunoglu





Amnesty International hat Berichte erhalten, dass Yekta Uzunoglu, ein deutscher Staatsbürger kurdischer Abstammung, der 1994 verhaftet worden war, das Recht auf einen fairen Prozess verweigert wird. Yekta Uzunoglu erhebt auch Vorwürfe, dass er von Beamten mit Polizeibefugnissen der Folter und anderen Formen der Misshandlung ausgesetzt wurde.



Laut Informationen, die Amnesty International erhalten hat, wurde Yekta Uzunoglu am 13. September 1994 außerhalb seiner Wohnung verhaftet. Die Verhaftung beruhte auf der Aussage eines anderen türkischen Staatsbürgers namens Göksel Otan, der unter dem Alias Gurkan Gönen in der Tschechischen Republik lebte und laut Berichten als Polizeispitzel arbeitete. Göksel Otan beschuldigte Yekta Uzunoglu, ihn entführt und gefoltert zu haben. In Aussagen, die damals seinem Anwalt übergeben wurden, gaben mehrere Zeugen an – sowohl Vertreter der pharmazeutischen Firma Boots als auch einer türkischen Kosmetikfirma und mehrere tschechische Staatsbürger, dass Yekta Uzunoglu zum fraglichen Zeitpunkt, an dem die Folterungen stattgefunden haben sollen, mit ihnen zusammen gewesen sei. Yekta Uzunoglu wurde eine Reihe von Straftaten zur Last gelegt, darunter Folter, Freiheitsberaubung, Verschwörung zum Mord, Raub, Betrug und illegaler Waffenbesitz.



Yekta Uzunoglu berichtet, dass er kurz nach seiner Festnahme im Gewahrsam “physischer Folter, Quälereien und psychischem Terror” ausgesetzt wurde. Im Jahr 1996 soll Jan Ruml, der damalige Innenminister, eingeräumt haben, dass die Polizei gegenüber Yekta Uzunoglu Machtmissbrauch betrieben habe.



Der Vorwurf der dreifachen Verschwörung zum Mord bzw. der Vorbeitung eines Mords wurde am 10. April 1995 zurückgezogen, der des Betrugs am 5. Juni 1998. Was den illegalen Waffenbesitz angeht, wurde Yekta Uzunoglu laut einer Erklärung des damaligen tschechischen Justizministers Jan Kalvoda vor der Abgeordnetenkammer hinsichtlich dieses Vorwurfs „irrtümlich“ verfolgt. Der Minister entschuldigte sich hierfür während seiner Antwort auf parlamentarische Anfragen.



Yekta Uzunoglu wurde zwar während seiner Haft die deutsche Staatsbürgerschaft gewährt, aber nach seiner Freilassung vom 12. März 1997 (nach 31 Monaten in Untersuchungshaft) entschloss er sich, weiter in der Tschechischen Republik zu bleiben, um sein Verfahren weiter zu betreiben. Denn der Vorwurf der Folter und der Freiheitsberaubung waren nicht zurückgezogen worden. Yekta Uzunoglu legte gegen eine richterliche Entscheidung vom September 2003, den Fall zu schließen, Berufung ein, da er sein Recht in Anspruch nehmen wollte, vom Gericht des Vorwurfs der Folter und der Freiheitsberaubung freigesprochen zu werden.



Die Hauptverhandlung in seinem Berufungsverfahren begann am 25. Juni 2004. Das Verfahren zog sich allerdings beträchtlich in die Länge, weil Göksel Otan, das angebliche Opfer und zugleich auch Zeuge, bei zahlreichen Gelegenheiten nicht vor Gericht erschien und die Polizei seine Vorführung vor Gericht nicht sicherstellte. Auch lud das Gericht die Personen nicht vor, deren Aussage ein Alibi für Yekta Uzunoglu darstellte. Göksel Otan erschien zum ersten Mal am 24. August 2006 vor Gericht; am 25. August 2006 sowie 5. und 6. Oktober 2006 wurde vor Gericht befragt und angehört. Göksel Otan zog seine ursprüngliche Aussage zurück und wiederholte mehrfach, dass Yekta Uzunoglu ihn nicht gefoltert habe und auch nicht in der Lage gewesen sei, ihn zu foltern, weil er während der Folterung nicht anwesend gewesen sei. Die letzte Hauptverhandlung fand am 6. Oktober 2006 statt. Auch hier wiederholte Göksel Otan seine Aussage, dass Yekta Uzunoglu nicht anwesend gewesen sei. Nach den Zeugenaussagen und vor Gericht abgegebenen Erklärungen wurden die Verhandlungen am 27. März wieder aufgenommen.



Während der ganzen Zeit wurde Yekta Uzunoglu vom Tschechischen Helsinki-Komitee unterstützt, das von Anfang an – seit 1994 - seinen Fall verfolgte. Über die Jahre hinweg hat das Tschechische Helsinki-Komitee wiederholt öffentlich seine Bedenken geäußert, wie die Polizei seinen Fall handhabte. Auch die Charta-77-Stiftung hat durch ihren Präsidenten František Janouch ihre Solidarität und Unterstützung für Yekta Uzunoglu geäußert und sich über die Rechtsbrüche in diesem Verfahren besorgt gezeigt.



Internationale Normen legen fest, dass einer Person, der eine Straftat zur Last gelegt wird, innerhalb vernünftiger Zeit der Prozess gemacht werden muss. Dieses Recht ist in Artikel 14(3)c des Internationalen Pakts für bürgerliche und politische Rechte verankert, der besagt, dass strafrechtliche Prozesse ohne ungebührliche Verzögerungen abzuhalten sind, sowie in Artikel 6(1) des Europäischen Abkommens zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten, das besagt, dass alle Prozesse (egal ob strafrechtlicher oder anderer Natur) innerhalb vernünftiger Zeit abzuhalten sind. Die Behörden sind verpflichtet, ein Verfahren zügig durchzuführen. Wenn sie das Verfahren durch Nachlässigkeit in irgend einem Stadium verschleppen oder zulassen, dass die Ermittlungen und das Verfahren nicht vorangehen oder wenn sie unverhältnismäßig viel Zeit benötigen, um definierte Maßnahmen abzuschließen, ist die Verfahrensdauer als nicht mehr vernünftig einzustufen. Auch wenn das System der Strafjustiz selbst einen zügigen Prozessabschluss verhindert, kann es zu einer Verletzung des Rechts auf einen Prozess innert vernünftiger Zeit kommen.



Angesichts des oben skizzierten Verfahrensablaufs fordert Amnesty Inernational die tschechischen Behörden auf, die Verfahrensverletzungen des Rechts von Yekta Uzunoglu auf einen fairen Prozess zu untersuchen, wozu auch das Recht auf einen Prozess ohne ungebührliche Verzögerung gehört, und sicherzustellen, dass Yekta Uzunoglu Zeugen vorladen und befragen darf, um dem Prinzip der “Waffengleichheit” vor Gericht und des Rechts auf eine wirksame Verteidigung zu genügen.

Amnesty International fordert die Behörden darüber hinaus auf, das Vorgehen der Institutionen in diesem Fall einer Revision zu unterziehen, um die Mängel im System der Strafjustiz zu identifizieren, die dazu geführt haben, dass Yekta Uzunoglu ein fairer Prozess verweigert wurde, damit sich solche Fälle in Zukunft nicht wiederholen.

Und nicht zuletzt würde Amnesty International es begrüßen, wenn Einzelheiten über eine etwaige Untersuchung der Folter- und Misshandlungsvorwürfe von Yekta Uzunoglu bekannt gegeben und mitgeteilt würde, wie die Untersuchung ausgegangen ist.



Übersetzung aus dem Englischen, Georg Warning, ai2337@hotmail.com, Konstanz, 2. April 2007

Verbindlich ist einzig das englische Originál



 
               

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  :: To   odpovědět na příspěvek 20:49 :: 18.02.2019
Ale napsal:
vy tu jen hecujete proti muslimům, barevným z Afriky, chudým z jihu, homosexuálům....
Proč jednáte jako typický záhněda a rastistický nácek, polonácek (kterým de facto jste)?

je zajimavé, že nohsled = poskok se hned ozval. Zřejmě hned poznal, že je řeč o něm.  

  :: Doporučuji   odpovědět na příspěvek 15:47 :: 18.02.2019
Co prozradí o Rusku mapy? Je to obr s prokletou rovinou uvězněný v zamrzlém moři

 

  :: Hradní   odpovědět na příspěvek 11:47 :: 18.02.2019
milánek, co straní lhářům a xenofobům:

Soukup měl utajenou firmu na Kypru, píše deník. Údajně přes ni proteklo půl miliardy  

  :: Plynovod   odpovědět na příspěvek 11:38 :: 18.02.2019
Jestli napsal:
ovšem vyjednávám s Moskvou plynovod, který obejde Polsko nás i Slovensko ( a vyřadí Ukrajinu)), tak mluvit o jednotě je výsměchem.

mi také přijde jako chyba, ale netvrdím - na rozdíl od vás, že Německo trhá jednotu EU.
Opak je pravdou.
Jednotu EU trhají všichni okopávači kotníků jako je Klaus a spol a lidi, co přes jednu chybu nevidí všechny klady. To jste i vy sám.  

  :: To    odpovědět na příspěvek 11:36 :: 18.02.2019
Kde jsou ty doby, napsal:
soudruhu, kdy jste mohli za jiný názor zavírat. Teď můžete už jenom nadávat.

vy mi nadáváte do soudruhů jako pravý STBák, co se tváří jako obrozený demokrat, ale mluví jako obrozený nácek.

 

  :: Kde jsou ty doby,   odpovědět na příspěvek 10:31 :: 18.02.2019
Tady napsal:
jen vyvoláváte fobii, pocit nejistoty, strachu, ohrožení a nenávisti proti cizím lidem a jiného muslimského vyznání a barvy pleti.. Jako hnědý dobroser, co nás všechny preventivně a osvíceně (vidí migranty tam, kde ani nejsou) varuje a prý v našem zájmu a zachrání. Jako nefalšovaný hnědý xenofobní dobroser.
Hnědí a rudí vždycky lhali, aby svoji nenávist mohli šířít jako falešnou pravdu - tvářili se jako vykupitelé a slibotechny bezpečnosti a lepšího zítřku - praví dobroserové - křivohubí.

soudruhu, kdy jste mohli za jiný názor zavírat. Teď můžete už jenom nadávat.  

  :: Jestli   odpovědět na příspěvek 10:04 :: 18.02.2019
Dvoustranná napsal:
jednání patří k běžné světové diplomacii, pokud nejsou vedena jen z Moskvou a s Čínou tak, jak to provádí Zeman.... Velmi samostatně? Spíš osamoceně, že.

ovšem vyjednávám s Moskvou plynovod, který obejde Polsko nás i Slovensko ( a vyřadí Ukrajinu)), tak mluvit o jednotě je výsměchem.  

  :: Dvoustranná   odpovědět na příspěvek 09:05 :: 18.02.2019
Pocus Online napsal:
Merkelová: musíme být jednotni.....
bezva, tak proč to samostatné jednání s Francií a nebo NordStream2?
Merkelová: Jestliže nebudeme jednotni, tak nemáme šanci ani proti Číně, ani proti USA.
A co proti Rusku?
Komentátor: Nelze se obejít bez vůdčí role Německa ve světě.

jednání patří k běžné světové diplomacii, pokud nejsou vedena jen z Moskvou a s Čínou tak, jak to provádí Zeman.... Velmi samostatně? Spíš osamoceně, že.  

  :: Tady   odpovědět na příspěvek 08:32 :: 18.02.2019
Správně soudruhu! napsal:
Nepřítele lidu je třeba pojmenovat, třeba jako xenofoba. A jak se vám líbí slovo dobroser? My ten sociálismus s lidskou tváří vybudujeme že?

jen vyvoláváte fobii, pocit nejistoty, strachu, ohrožení a nenávisti proti cizím lidem a jiného muslimského vyznání a barvy pleti.. Jako hnědý dobroser, co nás všechny preventivně a osvíceně (vidí migranty tam, kde ani nejsou) varuje a prý v našem zájmu a zachrání. Jako nefalšovaný hnědý xenofobní dobroser.
Hnědí a rudí vždycky lhali, aby svoji nenávist mohli šířít jako falešnou pravdu - tvářili se jako vykupitelé a slibotechny bezpečnosti a lepšího zítřku - praví dobroserové - křivohubí.
 

  :: Pocus Online   odpovědět na příspěvek 13:44 :: 17.02.2019
Merkelová: musíme být jednotni.....
bezva, tak proč to samostatné jednání s Francií a nebo NordStream2?
Merkelová: Jestliže nebudeme jednotni, tak nemáme šanci ani proti Číně, ani proti USA.
A co proti Rusku?
Komentátor: Nelze se obejít bez vůdčí role Německa ve světě.  

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